Der ganz normale Wahnsinn

Über

Ich bin manchmal laut und gern mal impulsiv .Ueberemotional,  sehr kommunikativ und trotzdem gern zurück gezogen. Ich bin nicht ueberlebensfaehig ohne meine Zwerge, die Musik und das schreiben.

Frueher dachte ich  immer dass alles einfacher wird, wenn man Erwachsen ist... Heute weiss ich dass nichts leichter wird und die Jahre viel zu schnell vergehen.

 

Gelernt vom leben habe ich, dass  man nicht zwingend von anderen Menschen erwarten kann,dass sie genauso selbstlos für dich da sind,wie du es für sie  bist.

Ich wuensche euch viel Spass auf meinem Blog!

Anregungen und Kritik  sind erwuenscht.

Alter: 29
 


Mehr über mich...

In der Woche...:
Working Mum

Ich wünsche mir...:
das Leben ist kein Wunschkonzert!

Ich glaube...:
das nichts für ewig ist

Ich liebe...:
Meine wunderbaren drei kleinen geschoepfe und das Leben mit all seinen bunten Facetten

Man erkennt mich an...:
Herz und Klappe riesen Gross.

Ich grüße...:
die Treuen Leser
die Stillen Leser
die Kritiker



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Blog

Ohrenbetäubend still

Wir leugnen.
Belügen uns und wollen alles glauben. Verstoßen die Wahrheit, schmeißen sie vor die Tür und lassen sie dort draußen warten.
Schließen uns ein in unserem Versteck aus Schmerz, voll mit den kleinen weißen Lügen die uns beschützen, polstern, die alles ein bisschen weniger echt machen.
Wir erstarren und unsere Gefühle mit uns. Taub, stumm, still.

Wir wüten.
Scheuchen Wörter aus unserem Mund, die nicht dafür gemacht sind laut zu sein. Verfluchen die Welt, uns, das Leben und die Liebe. Stampfen laut auf, schreien, toben. Ballen unsere Fäuste kämpfen gegen Windmühlen. Bis da irgendwann nichts mehr ist.
Keine Feinde, keine Energie. Keine Gefühle. Stille.

Wir verhandeln.
Reden uns ein, alles sei halb so schlimm, wäre doch eh schon fast vorbei. Kein Sinn mehr, noch weiter zu kämpfen, lassen wir es doch einfach sein.
Schreiben uns selber vor, was wir irgendwann dann besser machen. Gute Vorsätze gegen Schmerz.
Verhandeln, überlegen, überdenken, argumentieren.
Aber alleine verhandeln macht keinen Spaß. Als Antwort bleibt nur Stille.

Wir weinen. Tränen um Tränen, nasser Stoff und kalte Haut. Bleiben allein, trotz wärmender Arme, die am liebsten alles wegwischen wollen.
Tiefe Traurigkeit, gefühlt wie am untersten Meeresgrund. Dunkel, kalt, ohne Luft. Allein mit den Gestalten, die sich hier für immer eingenistet haben.

Und mit alldem: Stille.

Irgendwann verstehen wir, dass der Schmerz dazugehört.. Dass wir weiter müssen, neu anfangen, weg aus der Dunkelheit.
Dass die Stille uns das gibt, was wir verloren hatten: Zeit.
Zeit um zu entdecken, was wir sind. Was wir wollen. Was uns glücklich macht.
Ohne daran zu denken, was andere aus uns gemacht haben.
Ohne alles. Pures Sein.

Es gibt Momente, da kommt alles wieder.
Füllt den Kopf, Erinnerungen an das was war, Sehnsucht nach dem, was hätte sein können. Füllt alles mit dieser tiefen Traurigkeit, Terror im Kopf, zu viel, zu schnell.

Und dann wieder Stille.

Stille für mich.

Optimistisch realistisch

Wieso sind wir nie mit dem zufrieden, was wir haben?
Nacht für Nacht dieselbe Frage, die mich wachhält, mir den Schlaf raubt und meine Träume heimsucht. Tag für Tag dieselbe Frage, die mich zweifeln lässt, an dem was ich denke, was ich sage, was ich tu.
Gern geb ichs nicht zu, aber auch ich gehöre manchmal nur zu den Scheinoptimisten, die an Stellen im Skript lächeln, an denen sie lieber weinen würden, die zu anderen sagen "alles ist gut" und zu sich selbst "alles ist scheiße". Die so unbekümmert fröhlich aussehen, obwohl der Wirrwarr an Gedanken, an Sorgen dabei ist einen zu brechen.

Ich gebs nicht gern zu, aber manchmal da will ich lieber Pessimist sein, mit der Regenwolke überm Kopf und das Leben in schwarz-weiß, denn sieht so nicht jeder Farbkleks gleich viel schöner aus? Eigentlich nenn ich mich selbst Optimist, doch wär ich lieber ein optimistischer Realist, der sich traut die Dinge beim Namen zu nennen. Der sagt "ja, es ist scheiße und doch gehts noch schlimmer". Alles besser als dieses "die Welt ist schön, du musst nur lächeln" immer.

Wir machen Fehler und das ist ok. Nein, mehr noch, das ist richtig so, das ist gut. Denn erst diese machen uns zu dem, wer wir sind. Ich wär gern ein optimistischer Realist, ich gebs gern zu, der nicht nachts in sein Buch schreibt, es wieder zuklappt und sagt "alles ist gut". Ich wär gern ein optimistischer Realist, der Gedanken nicht nur aufs Papier bringt, sondern ausspricht. Der sich Zweifel und Probleme eingesteht, denn mal ehrlich, auch der naivste Optimist hat hin und wieder ein Problemchen.

Und so hab ich auch meins. Nämlich zu sagen, was ich habe, was ich will. Nämlich zu wissen, was ich denke, was ich will. Ich sag Dinge, an die ich nicht denke und denk an dich, auch wenn ich es nicht sage.

Sekundenkurz

Ungewisse Zeitangaben und unsichere Gefühlsansagen

Sekundenkurz.

Stundenlang.

Das sind wir. Das bist du.

Gefunden aber nicht gesucht.

Oder vielleicht doch gesucht aber nicht gefunden.

Falsche Zeit, falscher Ort. Und genau das macht alles so richtig.

Macht uns richtig. Und wichtig.

Wohin wir gehen ist unklar. Vielleicht in Richtung ja oder doch eher nein.

Im Moment jedoch ein riesengroßes Nein.

Ein Nein das sich durch jede Faser meines Körpers zieht.

Ein Nein das vielleicht sekundenkurz ist.

Oder wie gerade, stundenlang.

SonnenSchattenSeiten.SchattenSonnenseiten.

Weil es harmlos ist, im sicheren Hafen anzulegen,
doch gefährlich, mit halben Wrack auf See nicht unter zu gehen,
weil es ohne weiteres glückt, ohne Furcht zu lachen,
doch ein Meisterstück ist, bei Angst nach vorne zu schauen,
weil es einfach ist, das Blühende schön zu finden,
doch schwer das Welkende gern anzusehen,
weil es leicht ist, das Ende der Woche zu lieben,
doch kompliziert, den Montag in die Arme zu nehmen,
weil es mühelos funktioniert, in Euphorie zu schweben,
doch heikel ist, einen Kopf zum Schlafen zu bringen,
weil es lässig scheint, den Hügel hinab zu gleiten,
doch erschöpfend, die Treppen hinauf zu gehen,
weil es bequem ist, mit vollem Magen zu grinsen,
doch quälend, bei Hunger noch ein Wort rauszubringen,
weil es sich leichtfüßig über Wiesen tanzen lässt,
doch umständlich ist, über Steine zu springen,
weil es angenehm ist, die Nase vorn zu haben,
doch bitter, mit einem Bein am Abgrund zu stehen,
weil es federleicht gelingt, sich bei Nähe geborgen zu fühlen,
doch mühsam ist, alleine nicht einsam zu sein,
weil es kinderleicht ist, die besten Seiten rauszupicken,
doch gewichtig das Gesamtwerk in die Hände zu nehmen.

weil es nicht viel bedarf, um sich blind zu verlieben,
doch alles braucht, um mit offenen Augen zu sehen.

Spiel auf Zeit

Ich rieche noch deinen Duft , fühle noch deine Berührung, ich höre deine Stimme, fühle deine Worte an meinem Ohr. Es kitzelt und ich wünschte mir es würde stattdessen wehtun. Ich hasse dich dafür, dass du mich noch nicht hasst und mein Kopf tut weh, von all den Thenen die wir die letzte Tage besprochen haben, von all den merkwürdigen Anspielungen die nur für uns einen Sinn ergeben, von all den wichtigen Theorien über die wir stolpern mussten.
Unser Herzklopfen beunruhigend rhythmisch während sich unsere Gedanken schmerzhaft immer näher aufeinander zu bewegen bis sie sich dann in die Augen blicken und uns daran erinnern warum wir uns lieber ins Schienbein treten sollten, wenn sie so nah einander stehen. Mein Kopf tut weh. „Warum sind wir nur so perfekt Imperfekt?“ Komm, lass uns uns doch einfach hassen, ich hasse dich.Du mich.

Ich rolle mich aus dem Bett um mir eine Paracetamol zu holen und mein Blick streift den Spiegel.
Ich will sehen was du siehst wenn du mich ansiehst, mit dem Blick, den ich so an dir mag. Doch ich selbst sehe es nicht.
Ich will kotzen, so schrecklich komme ich mir vor.


Möchten Sie diesen Kontakt wirklich aus Ihrem Telefonbuch entfernen?Nein, natürlich nicht. Ja bitte! "
Ich möchte dich behalten“ Ich möchte bleiben. Ich will rennen. Ich muss lernen still zu stehen. Ich muss weg von dir bevor ich es nicht mehr schaffe. Ich wünschte ich wüsste, dass ich es irgendwann nicht mehr schaffen werde. Ich sitz aufn sofa,weit hab ich ed nicht geschafft.Ich mache nichts, mein Handy in der Hand. Im Schach nennt man das Zugzwang.

Ich erinnere mich nicht mehr an den Namen des ersten Filmes, der ersten Diskussion. Vieles verblast ...
Die gleiche Lösung, ein komplett anderer Rechnungsweg mit verschiedenen Variablen. Wären wir etwas anderes wenn wir uns kennengelernt hätten als Dinge für uns noch eine Bedeutung hatten? Als wir noch nicht die Wege gegangen sind, die wir gehen mussten. Wir wären nichts anderes, denn wir wären nichts, wir wären uns fremd. Ohne die gemeinsamen Nenner wegen denen wir uns und alles um uns herum negieren. Einsamkeit verbindet, aber Einsamkeit kann nicht binden.Nicht uns. Mir wird schlecht vor Selbstablehnung wenn ich darüber nachdenke. Ich fühle mich infantil und prätentiös tiefsinnig.ICh ziehe die Gardinen zu, es ist dunkel im Raum, heut lass ich die Sonne nicht rein.
Unsere gemeinsame Schwäche, unsere Überlebenstechnik.
Wir haben kein Zeitgefühl. „Zeit ist eh nur eine Illusion“. Wir beide lebten immer im Moment. Ich sollte vermutlich einfach wieder schlafen und ich wünschte ich würde dies einfach mal können. Es ist albern und es ist ein Spiel auf Zeit. Wenn Zeit nicht existiert, zocken wir dann?

Ich scroll durch meinen Handy und es nervt wie jedes Lied es wieder schafft meine Gedanken gegen dich laufen zu lassen. Ich liebe Ehrlichkeit, manchmal das flunkern, ist es verwirrend dass man nie weiß woran du gerade bist weil ich paradox bin¿ Wie leicht wäre das Leben wenn wir uns einfach gegenseitig lieben könnten. Wie so viele Menschen um uns herum sich einfach lieben, anstatt sich küssend über Schuld auszutauschen. „Liebe ist Schmerz“ sagte ich mal,weil ich es weiß .Jede Strophe meiner Playlist ist eine Ode an dich, eine Ode an das was wir haben ohne was zu sein und vor allen Dingen ein Angstschrei davor, dass sich etwas ändert oder, dass alles genauso bleibt wie es ist.

Es hat sich erledigt

Es hat sich erledigt weil du mich erledigt hast!

Es hat sich erledigt weil du mich erledigt hast.

Ich habe so viel Gefühlt, ohne witz!

Ich war voll nur mit dir und leer weil du mich so laufen lassen hast.

Ich bin gerannt jeden Tag und du hast mich angefeuert.

Aber das Feuer ist erloschen.

Es hat sich erledigt weil du mich erledigt hast.

Ich renn nicht mehr weil ich jetzt nicht mehr voll bin, weil ich keine Energie mehr habe, keinen Schritt mehr schaffe. Ich bin erledigt.

Eben weil ich nicht mehr voll bin mit dir und es auch keine Leere mehr gibt die mich antreibt.

Ich bleibe liegen, mach meine Augen auf und jetzt seh ich wirklich was du gemacht hast.

Es hat sich erledigt und deswegen liege ich jetzt hier und fühl mich verarscht.

So viele Jahre umsonst so viel lachen und lächeln und grinsen, so viel Energie und alles umsonst.

All die Bemühungen umsonst.

Es hat sich erledigt weil du mich erledigt hast.

Wie ein Drache habe ich gegen all das gekämpft,

mit Feuer und Waffen, mit Flügelschlägen und Hörnern

Um jetzt am 'Boden zu liegen und zu scheitern.

Nein du hast mich scheitern lassen, weil du mich in einen Kampf geshickt hast den es nicht zu gewinnen galt, den ich nicht gewinnen konnte.

Diesmal hat es sich wirklich erledigt, weil du mich erledigt hast.

Lässt du mich bitte jetzt liegen und hebst mich nicht zum tausensten mal auf ?

Kannst du bitte nicht meine Wunden umsorgen und meine Genesung vorrantreiben?

Lass die Narben einfach bitte Narben sein.

Denn Narben stehen nicht für Schwäche sie stehen für etwas das dich versucht hat umzubringen, du aber stärker warst.

Es hat sich nun eben erledigt, weil du mich erledigt hast.

Nie mehr einfach so sondern immer mehr als das.

Dachte ich aber, jetzt nur noch einfach so und nie mehr wie es einstmal war.

Es hat sich erledigt weil du mich erledigt hast!

Ende

Das wars und nichts weiter