Der ganz normale Wahnsinn

Über

Ich bin manchmal laut und gern mal impulsiv .Ueberemotional,  sehr kommunikativ und trotzdem gern zurück gezogen. Ich bin nicht ueberlebensfaehig ohne meine Zwerge, die Musik und das schreiben.

Frueher dachte ich  immer dass alles einfacher wird, wenn man Erwachsen ist... Heute weiss ich dass nichts leichter wird und die Jahre viel zu schnell vergehen.

 

Gelernt vom leben habe ich, dass  man nicht zwingend von anderen Menschen erwarten kann,dass sie genauso selbstlos für dich da sind,wie du es für sie  bist.

Ich wuensche euch viel Spass auf meinem Blog!

Anregungen und Kritik  sind erwuenscht.

Alter: 29
 


Mehr über mich...

In der Woche...:
Working Mum

Ich wünsche mir...:
das Leben ist kein Wunschkonzert!

Ich glaube...:
das nichts für ewig ist

Ich liebe...:
Meine wunderbaren drei kleinen geschoepfe und das Leben mit all seinen bunten Facetten

Man erkennt mich an...:
Herz und Klappe riesen Gross.

Ich grüße...:
die Treuen Leser
die Stillen Leser
die Kritiker



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Blog

Allein sein

„Niemals, war ich so alleine wie jetzt.“, denke ich und schabe mit meinen Füßen über den Teppich. Ich fühle mich richtig schuldig für deine Traurigkeit und wahrscheinlich bin ich es auch. Weil ich kein Mensch bin, sondern ein Monster. Eines mit riesen Klauen und scharfen Zähnen, ohne Gewissen, kalt und egoistisch. Das denkst du sicher selber manchmal über mich .Für dein Unglück, unser Unglück.
so oft sag Ich :"lass mich mal "-"ich will allein sein"

„Nicht alleine. Nur ohne dich. Manchmal“, denke ich.Aber eigentlich ist es egal, ob ich es nur denke,weil wenn ich es sagen würde du sie sowieso nicht verstanden hättest. Du weißt nicht wie es ist, wenn die Zweisamkeit dich auffrisst, und dein ganzer Körper anfängt zu brennen, als hätte jemand eine ätzende Flüssigkeit über deine Haut geschüttet. Du weißt nicht wie es ist, wenn dein Kopf vor lauter nicht gedachter Gedanken fast platzt, sodass du keine Worte mehr aufnehmen kannst und alles um dich herum verschwimmt.

Und du hast viele Worte. Schnelle Worte, Worte, die ich manchmal nicht verstehe, Worte, die mich in den Wahnsinn treiben. Worte, die meinen Verstand aus meinem Kopf heraus reißen. Und ich muss dann so unglaublich schnell laufen, um ihn wieder einzufangen. Aber dazu muss ich alleine sein, weil du immer so langsam bist, du kannst nicht mithalten, wenn ich anfange zu rennen und ich kann nicht immer Rücksicht auf dich nehmen.

„Ich will nur manchmal alleine sein. Weil ich das brauche.“, sage ich und denke, dass das doch jeder braucht. Zeit für sich und ich bin mir nicht sicher, ob ich besonders viel Zeit brauche, oder besonders wenig. Aber das ist auch egal, weil ich nun mal ich bin. Und ich muss viel denken und meine Gedanken aufschreiben, weil sich sonst alles dreht. Weil sonst alles unwirklich wird. Und am liebsten würde ich dich anschreien, weil du das nicht verstehst, niemals verstehen wirst und du trotzdem der Mensch bist, den ich irgendwie liebe. Obwohl ich ein Monster bin, egoistisch und arschig, ein Monster mit ätzender Laune, geb ich ganz offen zu.
Ich werde manchmal zum Monster, aber nur wenn du mir keinen Freiraum lässt, mich einsperrst in meinen inneren Käfig und der Platz für mich so klein wird, dass ich mich nicht einmal mehr drehen kann. Weil alles andere zu viel wird und dort zu wenig von mir ist.

Du verstehst das aber Leider nicht

Treibsand

Ich laufe durch den Treibsand. Laufe durch die Unsicherheit, die den Boden unter meinen Füßen verwässert. Die scharfe Sicht der nahen Zukunft, mit dir zusammen plötzlich verschwunden. Geblieben nur die müden Beine und ein viel zu schwerer Kopf. Zwei dicke Füße tragen mich die nächsten Meter, wackelig, ich trage mich die nächsten Tage und hoffe nur, ich falle nicht. Weiß, dass ich eine Zukunft auch alleine habe, doch ändert’s nichts. Sobald das Herz verliert, was zählt, wiegt’s erstmal auf. Ein Loch, so schwer wie jedes Gramm von dir und jeder Meter, den ich’s mit mir trage, ohja, er zerrt an mir.

Denk wieder einmal drüber nach, wie Leben wär, so ohne Träume, Pläne, Wünsche. Und sag mir doch „Scheiss drauf, das war es wert.“, doch übertönen kann ich’s gerade nicht. Im Hinterkopf, da bleibt’s: ein viel zu lautes DU-Konzert. Wir waren einst sehr nah an dem, von dem ich dacht, das ist, was wirklich lange bleibt. Hätt’ nicht gedacht, dass ich’s verpass, dass ich nicht mitkriegt, was geschieht. Es ändert nichts, gibt einer auf, dann ist’s vorbei, ein altbekanntes Lied.

Also Atmen, tiefe Züge, Ausschau halten, trotz dieser nagenden Dunkelheit. Noch seh’ ich nur ein schwaches Licht, doch weiß ich auch, bald leuchtet’s wieder weit und breit. Es heißt, Erfahrung wäscht die Augen aus, hält Mensch nicht an den vielen alten Blicken fest. Fällt mir noch schwer, die Zukunft jetzt zu lieben. Nicht klar genug der Weg vor mir, es tanzt sich schwer inmitten all der Silhouetten. Doch ich lass trotzdem langsam los, stimm mutig ein in neue Lieder. Und seh ich noch so scheisse aus beim Tanzen, nur so, weiß ich, geht es voran, nur so weiß ich: Das wird schon wieder.

Repeat

Süß und dumpf wiegt dieses Lied. Nimmt die Luft zum Atmen. Und lässt den Hauch einer Erinnerung vor meinen Augen vorübergleiten. Lässt blasse Kopien unserer Momente wieder aufsteigen.

Schatten eines Rausches, zu Zweit ausgefochten, ausgetragen und durchlebt. Ein Windhauch, aber trotzdem so derart wuchtig wichtig, so derart groß und viel zu stark, zu gegenwärtig, so dass es mich aus dem Augenblick hinfort treibt und ich wieder in alten Zeiten leben darf.

Leben kann.
Vor allem leben will.

Da sind sie wieder. Die Erinnerungen ... Im wahrsten Sinne des Wortes verschlingen sie, saugen sie meine Persönlichkeit auf und alles was bleibt ist ein glückliches, selten kindliches Etwas. Sowohl Ängste, als auch das erwachsene Behaupten-Müssen sind schon längst weggespült.

Und dann klickt es. Der Song ist zuende und auch wenn sich jede meiner Zellen dagegen sträubt, denn irgendwas schmerzt , wenn ich unsere Lieder wieder höre.

Manchmal brennen Menschen ihre Präsenz in Melodien ein.



Aber noch einmal hören schadet nicht.

Ich verlasse dich

Ich verlasse dich, jeden Tag ein bisschen, jeden Tag aufs Neue. Ich verlasse dich am Morgen und am Abend und immer mal wieder zwischendurch. Mal verlasse ich dich in Gedanken, dann verlasse ich dich in Worten, aber die wirklichen Abschiede sind für uns die der Taten. Ja, ich verlasse dich immer wieder, bleibe nicht bei dir und höre nie auf zu gehen.

Und ich weiß, dass du manchmal Angst hast und ich weiß, dass du auch zweifelst. Ja, ich weiß, dass du dir manchmal Sorgen um mich machst und fürchtest, wir würden uns nicht wieder sehen. Doch ich verlasse dich, sag dir, wir können es schaffen, versichere dir, dass du mir vertrauen kannst. So schwer es mir oft auch fällt, dich loszulassen, ich werde immer wieder gehen.

Ich verlasse dich und du fragst immer, warum, jedes Mal stellst du die gleiche Frage und ich gebe dir die Antworten. Du nennst mir Gründe zu bleiben und ich dir meine zu gehen und ja manchmal, bleibe ich dann noch ein bisschen, doch nur um etwas später zu gehen. Ich weiß nicht immer, ob es richtig ist, wohin ich gehe, aber dass es wichtig ist, dass wir uns danach wiedersehen.

Ich verlasse dich.
Ich verlasse dich, doch nur um dich nach jedem Mal ein bisschen besser zu sehen.

Nicht aufgeben,nur loslassen

Jeden Tag dasselbe Spiel...

Aufwachen, an dich denken, traurig sein, sich durch den Tag schleppen, 598-mal aufs Handy starren (natürlich mit dem Wissen das da keine Nachricht von dir ankam), voll in sport stürzen um kopffrei zu kriegen,früh ins Bett gehen, damit der scheiß Tag endlich rum ist, an dich denken und darüber einschlafen, von dir träumen….

Endlosschleife. Es nervt, es macht mürbe und es strengt mich so unglaublich an. Ich weiß so vieles von dir .Deine Liebe, deine eingehaltenen Versprechen, deine Nachrichten, alles war so 100% und mehr .

Jetzt ist Ruhe und kurz bevor ich loslassen kann wird wieder eine Nachricht kommen, als ob du es spürst und weißt das du schnell was tun musst, weil ich sonst weg bin, nein, weil du sonst weg bist aus meinen Gedanken. Nicht aus meinem Herz, da bist und bleibst du, an einem Fleck, deutlich spürbar, immer…

Ich weiß, dass das aufhören muss, dass mir das nicht gut tut und nur ich das ändern kann, aber wie das geht, das weiß ich nicht. Jeden Tag ein bisschen mehr Disziplin im Gedanken wegschieben, verdrängen, dir alles Gute wünschen, so lange bis es aufhört weh zu tun…

Ich geb dich nicht auf, ich lass dich nur los!!!

Wandeln

Habe Ringe unter den Augen und Spuren meiner warmen Milch an den Lippen. Ich tanze in der Erinnerung an meine lebendigen Tage und choreografiere mir mein Glück zusammen. Versuche, mich zu demaskieren, meine zweite Haut abzustreifen, kenne meine Tag-Alpträume auswendig, hab sie aber anscheinend trotzdem noch nicht satt?!

Ich renne mir selbst hinterher wie ein Hund seinem eigenen Schwanz und verlaufe mich dabei
Vergesse, was ich vergessen habe, verliere mich im Sternenhimmel und balanciere zwischen meinen eigenen Fronten
Ich zeichne mir Ziele, die ich nicht ausmalen kann
Bin ein Weltenbummler der seine eigene Welt hat und ich bin auf der Reise zu mir selbst, mache Gedankenspaziergänge.

Kostümiere den Rhythmus meines Herzens, der nun klingt, als wäre er schön; ich entwerfe die Hülle meiner Gedanken neu und weihe dich ein in meine Fassadenwelt.
Bin so viel freier, kann jetzt fliegen in meinem Universum und spüre kaum mehr wie die Wellen über mir brechen...

Ich bringe Unordnung in mein Chaos, wenn ich versuche, es zu ordnen.
Bin wie ein Vogel, der nicht fliegen kann, mir sind die Hände gebunden
Ich lege mir selbst Steine in den Weg aber finde sie erst wieder, wenn ich darüber stolpere.
Ich verbinde Sterne um den Weg zu sehen, um wegzugehen, bin mein eigener Blindenhund...

Ich verschlafe den Tag obwohl ich wach bin und überdenke mein Denken,
Ich kenne jede Nacht persönlich doch kann ich keine leiden, denn sie sind Diebe, sie rauben mir den Schlaf.

Ich bin eine Wanderin auf der Suche nach dem Weg und nach dem Ziel, ich bleibe hängen in den zahlreichen Fallen, die ich meinen Feinden stelle.
Ich bin planlos und ohne Ziel in einer Welt, die aus Zielsetzungen besteht.