Der ganz normale Wahnsinn

Über

Ich bin manchmal laut und gern mal impulsiv .Ueberemotional,  sehr kommunikativ und trotzdem gern zurück gezogen. Ich bin nicht ueberlebensfaehig ohne meine Zwerge, die Musik und das schreiben.

Frueher dachte ich  immer dass alles einfacher wird, wenn man Erwachsen ist... Heute weiss ich dass nichts leichter wird und die Jahre viel zu schnell vergehen.

 

Gelernt vom leben habe ich, dass  man nicht zwingend von anderen Menschen erwarten kann,dass sie genauso selbstlos für dich da sind,wie du es für sie  bist.

Ich wuensche euch viel Spass auf meinem Blog!

Anregungen und Kritik  sind erwuenscht.

Alter: 28
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
fuehlte ich mich in ketten gelegt

In der Woche...:
Working Mum

Ich wünsche mir...:
das Leben ist kein Wunschkonzert!

Ich glaube...:
an mich selbst

Ich liebe...:
Meine wunderbaren drei kleinen geschoepfe und das Leben mit all seinen bunten Facetten

Man erkennt mich an...:
Herz und Klappe riesen Gross.

Ich grüße...:
die Treuen Leser
die Stillen Leser
die Kritiker
und natuerlich die Stalker



Werbung




Blog

Nur eine junge Frau

Du bist etwas Besonderes, sagt er. Nein, denke ich. Ich bin nichts Besonderes.Ich bin bloß eine junge Frau aus Bremen, in Bremen geboren . Das umwerfend lächeln kann, wenn auch alles dunkel zu sein scheint. Und auch unglaublich zornig wird, wenn sie unrecht behandelt wird. Eine junge Frau, die Sonne liebt und Menschen dafür manchmal nicht so sehr.Eine junge Frau, die nicht besonders groß ist und mittelmäßig intelligent. Der manchmal die Worte fehlen, weil sie das Rauschen der Stille liebt. Die oftmals auch einfach nichts zu sagen hat. Eine junge Frau, die viel zu schnell läuft und sich dabei zu oft umdreht. Die hinfällt, sich aber immer wieder aufrichtet. Eine junge Frau, die jetzt irgendwie krumm ist.Eine junge Frau, die eig alles Glück der Welt hat. Die aber glaubt nicht mehr als einen Rucksack und Freiheit zu brauchen. Den Rucksack aber nie packt und die Freiheit für eine Sicherheit aufgegeben hat, die es nicht gibt.Eine junge Frau, die in seinem Kopf gefangen ist und an Wunder glaubt, die nie passieren. Die den Stillstand hasst. Die ihre Grenzen genau kennt und immer mehr sein möchte, als sie jemals sein wird. Eine junge Frau, mit Träumen größer als sie selbst.Du bist etwas Besonderes, sagt er. Nein, denke ich. Ich bin nur eine junge Frau, die manchmal richtig traurig wird, ohne jeden Grund.

Nakampfmitmitmirselbst

Und dann sitz ich hier und warte auf den Moment, in dem ich endlich ehrlich sein kann mit mir selbst, und einfach schreiben. Was habe ich schließlich zu verlieren?

Dann schreibe ich so ein Paar Zeilen und denke mir in diesen Sekunden der manischen Euphorie, ja das ist es, das ist genial, es geht wieder, schau es geht noch, man muss nur anfangen, das ist das Schwierigste. Nur sitze ich letztendlich vor einem halbgaren Worddokument und beobachte den blinkenden Cursor, bevor ich die Taste zum Löschen betätige. Aber der erste Satz ist doch so vielversprechend, wie kann es sein, dass ich nicht weitermachen kann? Das utopische Potential von unvollendeten Ideen. Schreiben, das ist doch das, was immer funktioniert hat? Jetzt nur wieder dieses Bild eines leeren Eimers, den ich verzweifelt versuche auszuschütten.

Es ist, als würde ich rennen wollen, mit blutig aufgeschlagenen Fäusten, und mich da die ganze Zeit jemand an der Stirn halten, sodass ich nicht weiter kann. Da bin ich, im Ring mit mir selbst, ich, in einer etwas hässlicheren, traurigeren Version, der ich mich nicht traue, ins Gesicht zu schlagen. Denn es hält mich da niemand zurück und ich kann es trotzdem nicht. Dann denke ich mir manchmal, dass es wohl so sein muss, dass wir bei manchen Dinge einfach mit dem verdammten Schicksal leben müssen, sie niemals wirklich ausdrücken zu können. Und vielleicht ist dieses Schicksal auch deshalb das unsere, weil wir zu viel fühlen und es zu wenig Ventile gibt.
Viel fühlen aber zu wenig sein.
Ich kenne keine Grauzonen. Da ist immer nur Manie oder pure Langeweile.

Was es einfach nur unglaublich schwer macht.

Wieso habe ich das Gefühl mich würde etwas zurückhalten? Oder haben wir das alle?
Das Gefühl, dass da immer etwas ist, das uns davon abhält, das Leben zu führen, das wir uns in den Minuten vor dem Einschlafen vorstellen?

Ich glaube ja diesen ganzen Kram, dass wir an den schlechten Zeiten wachsen, und all dieses Blabla von wegen jede Erfahrung zählt and what doesn't kill you makes you stronger, aber fuck, wann kommen wieder die Tage, an denen ich mich fühlen kann als würde ich über eine verdammte Blumenwiese rennen mit wehendem Haar und flauschig schönen Gedanken?
Ich warte wirklich nur noch auf den Moment, in dem ich es in diesem Zimmer nicht mehr aushalte und es komplett zerlege. Den Reiz von völligem Kontrollverlust habe ich schon immer verstanden.

Ich danke hiermit allen, die mir schon liebevoll die Schulter getätschelt und dann gesagt haben, "Es kommen wieder bessere Zeiten.". Ihr werdet sicherlich einen ganz besonderen Platz in der Hölle bekommen.

Erinnerungssplitter

Du kannst nicht alleine sein. Kannst nicht alleine bleiben, kannst nicht mal alleine vollständig scheinen und einen Augenblick verweilen. Du kannst nicht alleine seit ich weg bin von dir und du alleine sein musstest, alleine bleiben musstest, trug ich ein Fragezeichen mit mir, schlummerte die Frage leise in mir, um mich zu fragen scheinen stimmt nun deine Antwort.

Eigentlich bist du dir nur selbst nicht genug, erfindest überdurchschnittlich kreativen Selbstbetrug, brauchst eine bessere Hälfte, weil du selbst die schlechtere bist, du bist die rechte Hälfte und brauchst die linke, brauchst ein Herz, um am Leben zu bleiben.

Du kannst nicht alleine sein, kannst nicht alleine bleiben, kannst nicht mal alleine vollständig scheinen und in unserer Welt verweilend auf sie achten, wie ich von Anfang an dachte, ist sie zerstört, von Ungefühlen zermürbt, hast du meine Angst heraufbeschwört, hast sie erhört. Ich sag dir, wovor ich Angst hab und du lässt mich fühlen, wie es sich anfühlen mag.

Das ist alles. Das klingt vielleicht bitter, aber das war’s jetzt. Alles was noch bleibt ist ein schmerzender Erinnerungssplitter.

Das ist alles was du bist. Das ist alles was du empfindest.

Das ist das Hoch deiner Gefühle und das ist, was du nun „verliebt sein“ nennst. Obwohl du das Gefühl im Grunde deines Herzen kennst, weißt du zumindest, dass das nicht stimmt. Dass ich deine Verliebtheit bin. Ich bin deine bessere Hälfte, ich gab dir doch mein Herz. Du musstest nie alleine sein, musstest nicht alleine bleiben, musstest nicht mal alleine vollständig scheinen und keinen Augenblick allein verweilen.

 Aber ich geh, nein, ich renn und ich nehm’ dich nicht mit, bleib einfach hier steh’n, ich nehm’ dir mein Herz, schau’s dir an, du wirst es nicht wiedersehen, es ist geschehen und jeder Schmerz wird vergehen. Es wird wirken, als wär es ganz ungeschehen. Deshalb wag ich den allerletzten Schritt, zieh mir den Splitter und nehm auch die Erinnerung noch mit

Nicht einmal für ein kollidieren...

Hat mich überrascht. Unvorbereitet getroffen. Dieses unrund sein. Unrund fühlen. Dieses Mal bin ich ganz weit weg. Wir sind nicht parallel, es reicht nicht einmal für ein Kollidieren. Keine Ebene auf der wir uns finden. Du am einen Ende, ich am anderen.

Zwei Level die gerade so funktionieren. Der kleinste gemeinsame Nenner noch vorhanden. Zwei Gedankenschlösser, in welchen wir uns trotz guter Absichten verirren und falsche Türen öffnen. Zwei Gefühlswelten, die irgendwie konform gehen. Die sich mit emotionalen Fingerkuppen berühren. Eig nicht soweit voneinander entfernt. Und trotzdem zwei Unendlichkeiten zwischen uns.

Das erste Mal kein vollständiges Miteinander, kein Gemeinsam sein. Darauf kann ich nur mit Flucht reagieren. Weil ich es sonst nicht aushalte. Du machst mich wahnsinnig. Das passiert mir immer öfter. Ich finde keinen Zugang mehr zu dir,bleibe schneller inmitten von Gesellschaft für mich allein mit meinen Gehirnwindungen. Ich verändere mich, transformiere. Ein Kokon wächst und schließt mich schön ein, wird dicker und undurchdringlicher. Selbst wenn mein Gegenüber mir so ähnlich erscheint, dass das Spiegelbild weh tut, selbst dann komm ich kaum durch meine Schichten ...

Ich suche und suche und kann damit nicht aufhören. Bin also doch nicht so pessimistisch wie gedacht. Das Finden fehlt noch. Vergrabe mich stattdessen immer tiefer im Feld meiner Gleichgültigkeit. Den wir drehen uns im kreis .DU machst mich müde , miT all den unnötigen Dingen. Du liebst den ärger und ich die Leichtigkeit.

Zu wissen was man will bringt dich nur in den seltensten Fällen weiter.
Du lässt dich steuern von dein Gedanken und überträgst alles auf mich .
Ich bin es leid! Bin kein Spielball!!!

Allein sein

„Niemals, war ich so alleine wie jetzt.“, denke ich und schabe mit meinen Füßen über den Teppich. Ich fühle mich richtig schuldig für deine Traurigkeit und wahrscheinlich bin ich es auch. Weil ich kein Mensch bin, sondern ein Monster. Eines mit riesen Klauen und scharfen Zähnen, ohne Gewissen, kalt und egoistisch. Das denkst du sicher selber manchmal über mich .Für dein Unglück, unser Unglück.
so oft sag Ich :"lass mich mal "-"ich will allein sein"

„Nicht alleine. Nur ohne dich. Manchmal“, denke ich.Aber eigentlich ist es egal, ob ich es nur denke,weil wenn ich es sagen würde du sie sowieso nicht verstanden hättest. Du weißt nicht wie es ist, wenn die Zweisamkeit dich auffrisst, und dein ganzer Körper anfängt zu brennen, als hätte jemand eine ätzende Flüssigkeit über deine Haut geschüttet. Du weißt nicht wie es ist, wenn dein Kopf vor lauter nicht gedachter Gedanken fast platzt, sodass du keine Worte mehr aufnehmen kannst und alles um dich herum verschwimmt.

Und du hast viele Worte. Schnelle Worte, Worte, die ich manchmal nicht verstehe, Worte, die mich in den Wahnsinn treiben. Worte, die meinen Verstand aus meinem Kopf heraus reißen. Und ich muss dann so unglaublich schnell laufen, um ihn wieder einzufangen. Aber dazu muss ich alleine sein, weil du immer so langsam bist, du kannst nicht mithalten, wenn ich anfange zu rennen und ich kann nicht immer Rücksicht auf dich nehmen.

„Ich will nur manchmal alleine sein. Weil ich das brauche.“, sage ich und denke, dass das doch jeder braucht. Zeit für sich und ich bin mir nicht sicher, ob ich besonders viel Zeit brauche, oder besonders wenig. Aber das ist auch egal, weil ich nun mal ich bin. Und ich muss viel denken und meine Gedanken aufschreiben, weil sich sonst alles dreht. Weil sonst alles unwirklich wird. Und am liebsten würde ich dich anschreien, weil du das nicht verstehst, niemals verstehen wirst und du trotzdem der Mensch bist, den ich irgendwie liebe. Obwohl ich ein Monster bin, egoistisch und arschig, ein Monster mit ätzender Laune, geb ich ganz offen zu.
Ich werde manchmal zum Monster, aber nur wenn du mir keinen Freiraum lässt, mich einsperrst in meinen inneren Käfig und der Platz für mich so klein wird, dass ich mich nicht einmal mehr drehen kann. Weil alles andere zu viel wird und dort zu wenig von mir ist.

Du verstehst das aber Leider nicht

Treibsand

Ich laufe durch den Treibsand. Laufe durch die Unsicherheit, die den Boden unter meinen Füßen verwässert. Die scharfe Sicht der nahen Zukunft, mit dir zusammen plötzlich verschwunden. Geblieben nur die müden Beine und ein viel zu schwerer Kopf. Zwei dicke Füße tragen mich die nächsten Meter, wackelig, ich trage mich die nächsten Tage und hoffe nur, ich falle nicht. Weiß, dass ich eine Zukunft auch alleine habe, doch ändert’s nichts. Sobald das Herz verliert, was zählt, wiegt’s erstmal auf. Ein Loch, so schwer wie jedes Gramm von dir und jeder Meter, den ich’s mit mir trage, ohja, er zerrt an mir.

Denk wieder einmal drüber nach, wie Leben wär, so ohne Träume, Pläne, Wünsche. Und sag mir doch „Scheiss drauf, das war es wert.“, doch übertönen kann ich’s gerade nicht. Im Hinterkopf, da bleibt’s: ein viel zu lautes DU-Konzert. Wir waren einst sehr nah an dem, von dem ich dacht, das ist, was wirklich lange bleibt. Hätt’ nicht gedacht, dass ich’s verpass, dass ich nicht mitkriegt, was geschieht. Es ändert nichts, gibt einer auf, dann ist’s vorbei, ein altbekanntes Lied.

Also Atmen, tiefe Züge, Ausschau halten, trotz dieser nagenden Dunkelheit. Noch seh’ ich nur ein schwaches Licht, doch weiß ich auch, bald leuchtet’s wieder weit und breit. Es heißt, Erfahrung wäscht die Augen aus, hält Mensch nicht an den vielen alten Blicken fest. Fällt mir noch schwer, die Zukunft jetzt zu lieben. Nicht klar genug der Weg vor mir, es tanzt sich schwer inmitten all der Silhouetten. Doch ich lass trotzdem langsam los, stimm mutig ein in neue Lieder. Und seh ich noch so scheisse aus beim Tanzen, nur so, weiß ich, geht es voran, nur so weiß ich: Das wird schon wieder.